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Workshop / Seminar rund um Text und Ton: Interviewführung, Schreiben fürs Hören, Audio im History Marketing

Meine aktuellen Workshops:

Workshop 1: Interviewführung

Die Kunst des Ausfragens, oder: Wie führe ich ein Interview?

Workshop 2: Schreiben fürs Hören

Eine Anleitung zum ohrenfreundlichen Texten, oder: Wie schreibe ich einen Hörtext?

Workshop 3: Das Audio-Medium in der (historischen) Unternehmenskommunikation / im History Marketing

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Workshop 1: Interviewführung

Die Kunst des Ausfragens, oder: Wie führe ich ein Interview?

Das Interview ist die perfekte Methode, um neue Dinge über die Welt zu erfahren: Erzählungen anderer Menschen eröffnen uns ungeahnte Zugänge zur Gegenwart und Vergangenheit. Doch um einen Menschen zum Sprechen zu bringen, reicht es nicht, ihm ein Mikrofon unter die Nase zu halten. Erst einmal muss der Intervie­wer eine offene und vertrauensvolle Beziehung zu seinem Gesprächspartner herstellen. Nur dann ist er bereit, Persönliches von sich preiszugeben. Aber wie schafft man es, im Interview Vertrauen herzustellen? Welche Fragen stellt man, um spannende und überraschende Antworten zu bekommen? Und was sollte man bei der Audio- (und Video-)Aufnahme beachten, um ein sendefähiges Ergebnis zu bekommen? Wer die Kunst des Ausfragens beherrscht, ist bei Interviews klar im Vorteil!

Inhalte des Workshops Interviewführung (mit praktischen Übungen und Fallbeispielen, Schwerpunkte nach Bedarf):

  • Vorbereitung des Interviews:
    Themen und Gesprächssituation
  • Fragetechnik und Stimmungsmanagement:
    Wie kann ich ein Gespräch steuern? Wie entlocke ich dem Interviewpart­ner persönliche Geschichten? Wie inspiriere ich ihn zu interessanten, witzigen und berührenden Antworten?
  • Besonderheiten des Audio- (und Video-)Interviews:
    Raumakustik und sonstige Stolperfallen
  • Aufbereitung:
    Erschließung und redaktionelle Bearbeitung (für Audio und/oder Print)

Zielgruppe: alle, die Interviews führen
z.B. Historiker, Archivare, Journalisten, Blogger, Texter, Podcaster (jeden Geschlechts)

Preis (Inhouse): auf Anfrage, je nach Dauer und Schwerpunktsetzung

öffentlicher Termin: "Zeitzeugengespräche führen, aufbereiten und nutzen", 12. September 2017, Köln, LVR

- ausgebucht -

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Workshop 2: Schreiben fürs Hören

Eine Anleitung zum ohrenfreundlichen Texten, oder: Wie schreibe ich einen Hörtext?

Warum schlafen so viele Menschen bei Vorträgen ein? Weil allzu viele Referent/innen einen Text vorlesen, den sie ursprünglich für ein Buch oder eine Fachzeitschrift geschrieben haben. Und zwar in schönster, ausgefeilter Schriftsprache. Das Problem ist nur: Spätestens beim dritten Schachtelsatz fallen den Zuhörern die Augen zu, weil sie dem Redner nicht mehr folgen können. Ähnliches gilt für Audioguides und Radiobeiträge: Sie müssen fürs Hören geschrieben sein (und nicht fürs Lesen), wenn sie das Publikum fesseln sollen.

Wer einen Text liest, kann selbst das Lesetempo bestimmen, zurückblättern, noch einmal lesen, Zusammenhänge nachverfolgen. Wer einen Text hört, kann dies alles nicht. Ein Hörtext muss deshalb so prägnant und klar geschrieben sein,  dass ihn jeder sofort versteht. Ansonsten schalten die Menschen gnadenlos ab.

Inhalte des Workshops Schreiben fürs Hören (mit praktischen Übungen und Fallbeispielen, Schwerpunkte nach Bedarf):

  • Besonderheiten der gesprochenen Sprache:
    Satzbau, Wortwahl und Informationsdichte
  • Mut zum Regelbruch:
    Verständlichkeit und Sprechbarkeit statt "richtiges" Deutsch
  • Kino im Kopf:
    Mit Worten Bilder malen
  • Dramaturgie und Storytelling im Hörtext:
    Emotionale Anker setzen und die Zuhörer mit Geschichten fesseln (einfache Grundlagen)

Zielgruppe: alle, die Hörtexte schreiben
z.B. Autoren von Audioguides, Redenschreiber, Vortragsredner, Speaker, Hörfunk-Journalisten, Audio-Lektoren, Podcaster (jeden Geschlechts)

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Workshop 3:

Das Audio-Medium in der (historischen) Unternehmenskommunikation / im History Marketing

Audio ist das emotionalste aller Medien: Nichts bewegt uns so sehr wie eine menschliche Stimme. Die Schallwellen berühren uns sogar physisch. Und die deutsche Sprache verrät eindeutig, was das Hören bewirkt: "Zugehörigkeit" und "Zusammengehörigkeit". Dieses Potenzial des Audio-Mediums lässt sich bestens im History Marketing nutzen. Schließlich geht es darum, Kunden und Mitarbeiter über die Historie an ein Unternehmen zu binden.

Doch wie erstellt man eine fesselnde Audio-Geschichte? Das Material ist vielfältig: Zeitzeugeninterviews, historische Originaltöne, klingendes Werbematerial aus vergangenen Zeiten, Zitate aus schriftlichen Quellen, Geräusche, Musik, eigene Infotexte. Je nach Bedarf lassen sich kurze oder längere, einfache oder aufwändigere Hörstücke daraus erstellen. Wofür man sich auch entscheidet: In Zeiten, in denen das Hörbuch boomt, ist Audio ein besonders reizvolles und wichtiges Medium.

Inhalte des Workshops Audio im History Marketing (mit praktischen Übungen und Fallbeispielen, Schwerpunkte nach Bedarf):

  • Einführung:
    Möglichkeiten (und Grenzen) des Audio-Mediums
  • Audio-Formate im History Marketing:
    Interview, O-Ton, O-Ton-Collage, Audio-Beitrag, Feature, Hörspiel, Audio-Slideshow
  • Umgang mit Tondokumenten:
    Audio-Aufnahme, Tonschnitt, Verwendung historischer Aufnahmen, Gestaltung der Hörsituation
  • Themen und Verbreitungswege:
    Ideen für historische Hörgeschichten und passende Medien (stationär in Ausstellungen oder mobil/online)

Zielgruppe: alle, die History Marketing betreiben
z.B. Mitarbeiter der Unternehmenskommunikation, Geschichtsbüros, freie Historiker, Archivare, Marketingexperten, PR- und Werbefachleute (jeden Geschlechts)