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Workshop / Seminar rund um Text und Ton: Schreiben fürs Hören

Workshop 2: Schreiben fürs Hören

Eine Anleitung zum ohrenfreundlichen Texten, oder: Wie schreibe ich einen Hörtext?

Warum schlafen so viele Menschen bei Vorträgen ein? Weil allzu viele Referent/innen einen Text vorlesen, den sie ursprünglich für ein Buch oder eine Fachzeitschrift geschrieben haben. Und zwar in schönster, ausgefeilter Schriftsprache. Das Problem ist nur: Spätestens beim dritten Schachtelsatz fallen den Zuhörern die Augen zu, weil sie dem Redner nicht mehr folgen können. Ähnliches gilt für Audioguides und Radiobeiträge: Sie müssen fürs Hören geschrieben sein (und nicht fürs Lesen), wenn sie das Publikum fesseln sollen.

Wer einen Text liest, kann selbst das Lesetempo bestimmen, zurückblättern, noch einmal lesen, Zusammenhänge nachverfolgen. Wer einen Text hört, kann dies alles nicht. Ein Hörtext muss deshalb so prägnant und klar geschrieben sein,  dass ihn jeder sofort versteht. Ansonsten schalten die Menschen gnadenlos ab.

Inhalte des Workshops Schreiben fürs Hören (mit praktischen Übungen und Fallbeispielen, Schwerpunkte nach Bedarf):

  • Besonderheiten der gesprochenen Sprache:
    Satzbau, Wortwahl und Informationsdichte
  • Mut zum Regelbruch:
    Verständlichkeit und Sprechbarkeit statt "richtiges" Deutsch
  • Kino im Kopf:
    Mit Worten Bilder malen
  • Dramaturgie und Storytelling im Hörtext:
    Emotionale Anker setzen und die Zuhörer mit Geschichten fesseln (einfache Grundlagen)

Zielgruppe: alle, die Hörtexte schreiben
z.B. Autoren von Audioguides, Redenschreiber, Vortragsredner, Speaker, Hörfunk-Journalisten, Audio-Lektoren, Podcaster (jeden Geschlechts)

Preis (Inhouse): auf Anfrage, je nach Dauer und Schwerpunktsetzung